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  • Ohne Bild im Kopf durch die Büsche

    mit Markus Botzek

    Waren an der Müritz am 24.03.2019

    Praktisches Seminar am Sonntagmorgen

    Beim umherschweifen in der Natur und sicherlich auch beim Betrachten der Bilder anderer Fotografen entstehen fast zwangsläufig eigene Ideen und Vorstellungen davon, was man selber gerne fotografieren möchte. Nicht selten hört man ja, dass der Fotograf das Bild so schon lange im Kopf hatte, bevor es irgendwann realisiert wurde. Dieser fotografische Ansatz, eine klare Bildidee zu haben, ist sicher notwendig, wenn man ganz bestimmte Verhaltensweisen einer Tierart dokumentieren oder eine besondere Atmosphäre an seinem Lieblingsweiher vermitteln möchte. Mit Planung, Hartnäckigkeit und Geduld kommt man dann irgendwann auch zum Ziel.


    Einer genauen Bildvorstellung nachzujagen kann aber auch Frustpotential beinhalten. Denn während das Wunschbild nicht gelingt, verpasst man viele andere Gelegenheiten. Löst man sich von allzu eng umrissenen Bildvorstellungen, kann das den naturfotografischen Blick auf die uns umgebende Natur und die von ihr angebotene Motivpalette befreien. Geht man ohne Erwartung raus, kann sie auch nicht enttäuscht werden, sollte sich einmal kein Bild machen lassen. Aber oft entdeckt man dann doch auf den ersten Blick eher unspektakuläre Motive wie einen eigentlich viel zu weit entfernten Haubentaucher auf dem See. Kommen wir nun in Bewegung und suchen nach dem besten Kamerastandpunkt und den auffälligsten Details in der den Vogel umgebenden Landschaft, kann wie aus dem nichts ein Bild entstehen. Eines das unser Hauptmotiv zwar klein darstellt, aber dennoch viel darüber erzählt und es im Kontext zu seinem Lebensraum zeigt. Beziehen wir das Licht, den morgendlichen Tau oder farbige Blätter im Vordergrund mit ein, belichten wir gezielt ein wenig über oder auch mal unter, haben wir sogar die Möglichkeit, mit sehr einfachen Mitteln kreativ zu werden und unsere tierischen Protagonisten ein klein wenig aus der rein dokumentarischen Darstellung herauszuholen.


    Während der Zeit am See und dem angrenzenden Wald werden wir sehen, dass irgendwo in einiger Entfernung immer ein Motiv auf uns wartet. Und das wir umgeben sind von Linien, Blättern und Zweigen, die allesamt geeignet sind, Teil unserer Bilder zu sein. Wir setzen unsere Motive mal ganz bewusst eher klein ins Bild zu und fotografieren durch Gräser und Zweige hindurch, um Unschärfen und Sichtfenster zu erzeugen. Wer sich darauf einmal eingelassen hat wird feststellen, dass Draußen eigentlich immer was geht.

    Bitte bringen Sie Ihre eigene Kamera inkl. Speicherkarte und geladenem Akku, bei Bedarf Stativ und Filter, sowie entsprechende Kleidung und passendes Schuhwerk (evt. Gummistiefel) mit. Weiterhin sind etwas zu essen und zu trinken ratsam. 

    So., 24.03.2019

    06:00-09:30 Uhr

    Waren an der Müritz

    99,00 €

    inkl. gesetzl. MwSt

    Buchen
    9 freie Plätze
    Max. 12 Teilnehmer
    Bitte beachten Sie unsere Workshop Teilnahmebedingungen