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Die EOS-Digitalkameras führen die EOS-Modellreihe der EOS-Kleinbildkameras fort. Im Jahre 2000 wurde die erste digitale Canon EOS vorgestellt, bereits ab 1995 hatte Canon unter eigenem Namen digitale Spiegelreflexkameras von Kodak auf Basis von Canon-Kleinbild-Spiegelreflexkameras vertrieben. In den digitalen EOS-Kameras werden CMOS-Bildsensoren in drei verschiedenen Größen verwendet: KB-Formatsensor („Vollformatsensor“), das kleinere APS-H-Format und das noch kleinere APS-C-Format.

An allen digitalen EOS-Kameras können Canon-Objektive mit EF-Anschluss oder passende Objektive anderer Hersteller verwendet werden. Die EOS-Modelle mit Sensor im APS-C-Format ab der EOS 300D haben einen neuen Objektivanschluss, an den auch die dafür neu entwickelten Canon-EF-S-Objektive passen. Zur Steuerung der Kamerafunktionen und für die Bildverarbeitung werden DIGIC-Bildprozessoren eingesetzt. Anhand der Modellbezeichnungen ist es möglich, die Kameras nach Qualität und Einsatzbereich zu klassifizieren. Die Anzahl der Stellen vor dem „D“ in der Typenbezeichnung zeigt die Klasse der Kamera, umso kürzer die Zahl ist, umso höher ist die Kamera im Sortiment eingeordnet. Die einstelligen Modellnummern werden hierbei allerdings bei neuen Modellen wiederverwendet, wodurch Bezeichnungen wie EOS-1D Mark IV entstehen.